Nächster Ausstellungstermin:
Berlin, 23. Juli Picadoras Andrés Ginestet präsentiert eine Serie von Skulpturen über sieben Emotionen, die der Künstler als
conditio sine qua non für die Vollständigkeit und zeitüberdauernde Wirkkraft eines Werkes erachtet.
Männliches Horn und weiblicher Torso verleihen den Skulpturen ihre Gestalt. Erst in ihrem Zusammentreffen entsteht eine
Einheit, jedoch keine sexuelle Identität: Die Picadoras sind auf profunde
Weise androgyne Wesenheiten. Hotel Adlon, Berlin Unter den Linden 77
10117 Berlin
Fon: +49 30 2261-0
Fax: +49 30 2261-2222 www.hotel-adlon.de
Cannes, 14. bis 23. Mai Andrés Ginestet @ Art Show Cannes
Vom 14. bis 23. Mai zeigt die Art Show Cannes bereits zum zweiten Mal wegbereitende Beispiele visueller Kunst. Am Rande der 62. Filmfestspiele beinhaltet das begleitende Event auch das Art Video International Film Festival (AVIFF) mit speziellen Awards. Zu den zentralen Ausstellungsstücken gehören dieses Jahr Skulpturen und Fotografien von Andrés Ginestet. Majestic Hotel / Carlton, Cannes www.artshow-cannes.com
Berlin,
3. April bis 6. Mai Die Erotik der Seele
Begleitend am Sonntag, den 5. April, 14
- 18 Uhr: Utopische Fotografie wagen?
Workshop mit Andrés Ginestet
Unter dem Titel „Die Erotik der Seele“ zeigt
der deutsch-katalanische Künstler Andrés Ginestet vom 3.4. bis 6.5. in der
Berliner Aktgalerie neue Werke aus seinem Schaffenszyklus „Körper und Seele“.
Begleitet wird die Ausstellung von einem Workshop zur Fotografie der Utopie.
Seit 2005 arbeitet Andrés Ginestet mit fotografischen Überlagerungstechniken,
die den Körper zum Ausdruck seelischer Prozesse stilisieren. Die umfangreiche
Bilderserie „Cos i ŕnima“ bildete Ende 2006 das Herzstück seiner
Ausstellung in der Aula de Cultura de Caixa Penedés und findet jetzt mit neuen
Werken ihren Weg in die Berliner Aktgalerie in Friedrichshain.
Die Sichtbarmachung der Seele mittels physischer Transformation hat bei Ginestet
in der Fotografie ihre originäre Kunstform gefunden. Aus dem reinen Abbild wird
in schichtengebender Spiegelung ein durchscheinendes Behältnis für die inneren
Architektur der Psyche. Der nackte Körper repräsentiert so in der Terminologie
des Künstlers die „verborgene Erotik der Seele“.
Eine besondere Variante bietet die Serie „Luz“ („Licht“). Weiblichkeit
und Fruchtbarkeit finden hier in der Symbolik von Kreuz und Kelch zur Anbetung
des Lichtes zusammen. Das klassische Crux Immissa dient dabei formgebend und
spannt den Bogen zu anzestralen Darstellungen von Fruchtbarkeit.
In einem begleitenden Workshop am 5. April erörtert Ginestet auf Grundlage
seiner systematischen Analyse des Kunstgeschehens die Bedeutung der Fotografie
hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Funktion.
Die Aktgalerie
Krossener Str. 34 · 10245 Berlin
Geöffnet Mi + Fr 16 - 20 Uhr, Sa + So 14 - 18 Uhr. www.die-aktgalerie.de